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Reisetipps

Eisbären- und Pinguin-Watching vom Sonnendeck

Es gibt Orte auf dieser Welt, von denen Reisende immer träumen und die sehr schwer zu erreichen waren – bis 2009. Mit der „Prince Albert II” hat die Reederei Silversea Cruises nun ein Schiff in der Flotte, das mit der Eisklasse A1 ausgestattet ist, das bedeutet, dass es bis zu achtzig Zentimeter dickes Eis brechen kann.

Mit der Prince Albert II ins Eis© Silversea
Mit der Prince Albert II ins Eis
© Silversea

Der 6000-Tonner wurde Ende der achtziger Jahre für Fahrten auf der Ostsee gebaut.
Silver Cruises hat die „Prince Albert II” zu einem einzigartigen luxuriösen Kreuzfahrtschiff mit sechsundsechzig Kabinen und Suiten, Fitnessraum, diversen Lounges, Sonnendeck, Bibliothek und Speisesaal umbauen lassen. Bis zu einhundertzweiunddreißig Gäste erleben an Bord das Abenteuer wahrer Expeditionen, dringen tief in Gegenden vor, die für andere Schiffe gar nicht befahrbar sind und genießen gleichzeitig den bekannten Silversea-Stil des luxuriösen Reisens.

Die Touren dauern zwischen sieben und siebzehn Tagen und führen die Passagiere nach Spitzbergen, in die kanadische Arktis und in die Antarktis. Zur „Prince Albert II” gehört ein erfahrenes Expeditionsteam, bestehend aus Geologen, Historikern und Ethnologen, und jede Reise in die Wildnis der Arktis oder Antarktis wird von einem Naturkundler geleitet, der Flora und Fauna, aber auch Geschichte und Kultur der bereisten Regionen erklärt. Vorträge an Bord und geführte Untersuchungen vor Ort ergänzen das Programm.

Das Schiff führt acht aufblasbare Zodiac-Boote mit sich. In der Arktis gibt es keine Piers und somit sind die Zodiacs die ideale Lösung. Sie sind nicht nur sehr sicher, sondern erlauben es, alles aus einer so großen Nähe zu betrachten, dass die verschiedenen Strukturen und Kristallformen der Eisberge sichtbar werden.

Bei Landausflügen nach Kanada oder an die Ostseite von Spitzbergen kontrollieren bewaffnete Eisbärenwächter den Abstand zwischen der Reisegruppe und den sehr neugierigen Eisbären.

Bei der Rückkehr aus dem ewigen Eis wartet in der Suite ein Marmorbad zum Aufwärmen. Auch sind Massagen mit heißen Steinen im großzügig gestalteten Spa sehr beliebt. Abends sorgt ein Mehrgängemenü für Gaumenfreuden.

Bei aller Abenteuerlust der Passagiere überlassen die Organisatoren kaum etwas dem Zufall. So begleitet eine professionelle Fotografin die Ausflüge und stellt am Ende der Reise eine CD-Rom mit Bildern von den besuchten Orten zur Verfügung. Sie gestaltet außerdem Fotoworkshops an Bord und während der Exkursionen.

Fremdsprachenkenntnisse sind an Bord nicht unbedingt erforderlich, denn nach Speisekarten und Borddurchsagen werden nun sämtliche Fachvorträge nicht nur in Englisch sondern auch in Deutsch angeboten. Vor allem während der Reisen in arktische Gebiete während der Sommermonate ist Deutsch die wichtigste Bordsprache.

Auskünfte über die Routen und Reisetermine finden Sie unter www.silversea.de

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