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Das 100. Philosophische Café im Literaturhaus Hamburg

Festsaal im Literaturhaus Hamburg
Festsaal im Literaturhaus Hamburg

Seit 1999 tauschen sich Philosophen und Publikum im Literaturhaus Hamburg zu gesellschaftlich relevanten Themen aus.

Debatten, Dispute, Diskussionen: Seit mehr als 10 Jahren bietet das Philosophische Café im Literaturhaus an einem Abend im Monat einen geschützten Raum für den geistigen Austausch und für die Suche nach Wahrheit. Das Philosophische Café ist öffentlicher Denkort für gemeinsame tiefgründige Gespräche und fördert gleichzeitig den unorthodoxen Umgang mit den Fragen des Lebens und der Philosophie.

Hier gibt es keinen Autor, der als Autorität auf einem Podium sitzt, hier sollen alle ihre Gedanken „fliegen” lassen – inspiriert von Themen wie „Ich arbeite, also bin ich”, „Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? oder „Werde, was Du bist, oder sei, was Du wirst”. Das seit 1999 bestehende Philosophische Café reagiert damit auf ein wachsendes Bedürfnis, sich mit aktuellen Zeitgeistthemen auf lebendige, unverstellte Weise auseinander zu setzen. Es geht um den Versuch, brisante Fragestellungen auf unterschiedlichste Weise einzukreisen und weder Dogmen noch Ideologien freien Raum zu lassen. Ein Thema, ein Gast und ein Moderator geben dem Gedankenaustausch Struktur.

Seit 1999 lädt der Hamburger Journalist, Autor und Regisseur Reinhard Kahl als Gastgeber Denkerinnen und Denker ein, um mit ihnen über aktuelle Themen zu diskutieren. Gäste im Philosophischen Café waren u. a. Rüdiger Safranski, Susan Neiman, Jean Baudrillard oder Harald Weinrich. Das Besondere: Beim Philosophischen Café ist die Einmischung der Zuhörer ausdrücklich erwünscht – und von seinem Mitspracherecht macht das Publikum mit großem Engagement Gebrauch.

Zum 100. Philosophischen Café am 30. März 2010 werden nun erstmals die Plätze getauscht: Reinhard Kahl sitzt diesmal selbst auf dem heißen Stuhl. Seine Position als Mäeutiker (spez. Fragenstellung nach Sokrates) übernehmen die ZEIT-Redakteurin Elisabeth von Thadden und der Hirnforscher Gerald Hüther. Das Thema des Abends lautet: „Begeisterung, Fehler machen und Denken.”

Weitere Informationen:
www.literaturhaus-hamburg.de

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