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Gesellschaft

Zukunftsentwürfe statt Kleingedrucktes!

Berlin. Das war doch noch mal eine Reibefläche: Agenda 2010. Allein die Supermarkt- Unterhaltungselektronik hat in ihrer Reklame dieses Thema noch - persifliert. Aber immerhin, das war unter Gerhard Schröder nicht nur ein inhaltlicher, sondern auch ein verbaler Meilenstein wie Stein des Anstosses. Denn wie sagte schon Gustav Heinemann: "Wer keinen Anstoß erregt, kann keine Anstösse geben!"

Große Themen und Entwürfe braucht das Land1
Große Themen und Entwürfe braucht das Land1

Berlin. Das war doch noch mal eine Reibefläche: Agenda 2010. Allein die Supermarkt- Unterhaltungselektronik hat in ihrer Reklame dieses Thema noch - persifliert. Aber immerhin, das war unter Gerhard Schröder nicht nur ein inhaltlicher, sondern auch ein verbaler Meilenstein. Scharf, kantig,kontrovers. Denn wie sagte schon Gustav Heinemann: "Wer keinen Anstoß erregt, kann keine Anstösse geben!"Wo bitte kommen heute aus der Regierungsrepublik Berlin solche Meilensteine in Wort und inneren Bildern? Vom den halbierten Gelben? Denen sind allesamt die Regierungsanzüge eine Nummer zu groß geraten und einige davon in Ehrfurchts- Schockstarre erstummt oder durch inhaltliche Mangelerscheinungen stigmatisiert. Die Schwarzen? Kleingedrucktes statt großer Themen, Zusammengeschütteltes statt Aufrüttelndes, Einwürfe und Bedenkenträgertum statt großer Entwürfe. Die SPD? Stimmbruch statt merkbarer Aufbruch aus der Opposition heraus. Die Grünen? Auch nichts, was da wirklich groß heranwächst! Die Linken? Am Versinken! Vielleicht sollten wir allesamt eine Anzeige in den sogenannnten Entscheidungsmedien schalten: "Politiker mit großem Thema und Vision für unser Land gesucht!" Interessenten können sich im Bundestag mit freier Rede zu Wort melden!

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